Aktuelles

Stellenausschreibung: Antidiskriminierungsberatung

Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg des Vereins Opferperspektive e.V. sucht unter dem Vorbehalt der Förderzusage ab dem 15.03.2023
 

eine Antidiskriminierungsberater:in

 

für ein neues Projekt.

Die Antidiskriminierungsberatung (ADB) berät und unterstützt seit 2009 vor allem Betroffene von rassistischer Diskriminierung. Über die Einzelfallberatung hinaus setzen wir uns für die Etablierung und Weiterentwicklung von Antidiskriminierungsarbeit in Brandenburg ein.
Weitere Informationen: www.antidiskriminierungsberatung-brandenburg.de

In dem neuen Projekt soll ein Angebot für Personen entwickelt werden, die von Diskriminierung aufgrund von Rassismus, Ableismus/Behindertenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit, Sexismus/Geschlecht oder des Lebensalters betroffen sind.
Der Stellenumfang beträgt 30 Stunden.

 

Aufgabengebiete:
  • Gemeinsame Entwicklung eines passenden Beratungskonzepts auf Grundlage von Recherchen und Rücksprache mit Kooperationspartner:innen im Land
  • Einzelfallberatung von Betroffenen von Diskriminierung inkl. Durchführung von
    Interventionen, Falldokumentation und fallbezogener Öffentlichkeitsarbeit
  • Netzwerkarbeit mit potentiell Betroffenen und Kooperationspartner:innen
  • Organisation und Ausgestaltung einer Weiterbildungsreihe zu Antidiskriminierungsberatung
  • Aufbau eines Beratungsbüros in Ost- oder Südbrandenburg und dortige Tätigkeit
  • Mitarbeit in der Selbstorganisation des Teams

 

Voraussetzungen:
  • Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder vergleichbare Qualifikation
  • persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung, verschiedenen sozialen Ungleichheitsverhältnissen und Empowerment
  • Beratungskompetenz und –erfahrungen
  • Kenntnis der themenrelevanten Strukturen/Communities in Brandenburg
  • Kompetenz im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit sowie des rechtlichen Antidiskriminierungsschutzes im Allgemeinen und konkret des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • Bereitschaft in einer selbstverwalteten Organisation zu arbeiten
  • gute deutsche Sprachkenntnisse
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten

 

Wünschenswert:
  • Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
  • beratungssichere Kenntnisse in einer weiteren Sprache
  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • sicherer Umgang mit Desktopanwendungen (Linux)

 

Wir bieten:
  • Mitarbeit in einer spannenden, selbstverwalteten Organisation mit einem politischen Umfeld
  • die Chance ein neues Projekt mitzugestalten
  • solidarisches Arbeitsklima
  • flexible Arbeitszeiten im Rahmen des Möglichen
  • regelmäßige Supervision, Teilnahme an Klausurtagungen und Organisationsentwicklung des Vereins
  • Fortbildungsmöglichkeiten

 
Die Vergütung ist an EG 10 TVL angelehnt. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2023 befristet, eine Verlängerung ist angestrebt.

Die Opferperspektive bemüht sich um mehr Diversität. Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von BPOC, Menschen mit Rassismuserfahrungen, queeren Personen und Menschen mit Behinderung. Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden diese bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
 

Bewerbung:

Bitte die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens (mit Angabe des frühst möglichen Stellenantritts) und eines tabellarischen Lebenslaufes (nur relevante Zeugnisse, ohne Foto) ausschließlich per E-Mail in einem Dokument an antidiskriminierung@nullopferperspektive.de.

 

Bewerbungsschluss ist der 31.01.2023.
Bewerbungsgespräche finden am 10.02.2023 in Potsdam statt.

 

Stellenausschreibung als PDF-Dokument