Aktuelles

11. März 2022

Stellenausschreibung: Berater*in in der landesweiten Beratung für Betroffene von rassistischer Diskriminierung

Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg des Vereins Opferperspektive e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Eine*n Berater*in in der landesweiten Beratung für Betroffene von rassistischer Diskriminierung mit einem Stellenumfang von 35 Stunden.

Die Antidiskriminierungsberatung des Vereins Opferperspektive e.V. berät und unterstützt Betroffene von rassistischer Diskriminierung. Über die Einzelfallberatung hinaus setzen wir uns für die Etablierung und Weiterentwicklung von Antidiskriminierungsarbeit in Brandenburg ein.

Der/die neue Kolleg*in ist in der aufsuchenden, landesweiten Einzelfallberatung für Betroffene von rassistischer Diskriminierung tätig.
 
Aufgabengebiete:

  1. Einzelfallberatung von Betroffenen rassistischer Diskriminierung; inkl. Durchführung von
  2. Interventionen, fallbezogener Öffentlichkeitsarbeit und Falldokumentation
  3. Netzwerkarbeit mit potentiellen Betroffenen und Kooperationspartner*innen
  4. Teilnahme an Teamsitzungen, Supervisionen

 
Voraussetzungen:

  • Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften oder vergleichbare Qualifikation
  • persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Rassismus und Empowerment
  • Beratungskompetenz und –erfahrungen
  • Kenntnisse im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit sowie des rechtlichen Antidiskriminierungsschutzes im Allgemeinen und konkret des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • Bereitschaft in einer selbstverwalteten Organisation zu arbeiten
  • sehr gute deutsche Sprachkenntnisse
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten

 
Wünschenswert:

  • Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Kenntnis der themenrelevanten Strukturen in Brandenburg
  • analytisches und strategisches Denken
  • beratungssichere Kenntnisse in einer weiteren Sprache
  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • sicherer Umgang mit Desktopanwendungen (Linux)

 
Wir bieten:
Die Mitarbeit in einer spannenden, selbstverwalteten Organisation mit einem politischen Umfeld, Fortbildungsmöglichkeiten, eigenem Gestaltungsspielraum bei der Projektumsetzung, Supervision und ein kollegiales Arbeitsklima. Die Vergütung ist an EG 10 TVLOst angelehnt. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2024 befristet.
 
Bewerbung:
Bitte die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens (mit Angabe des frühesten möglichen Stellenantritts) und eines tabellarischen Lebenslaufes (ohne Zeugnisse, Bescheinigungen, Foto, Angaben zu Alter oder Familienverhältnissen) ausschließlich per E-Mail an antidiskriminierung@nullopferperspektive.de.

Bewerbungsschluss ist der 03. April 2022.
Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am (Achtung: Neues Datum!) 12. April 2022 statt.

Die Opferperspektive berücksichtigt bei der Stellenvergabe den Grundsatz der Geschlechtergerechtigkeit. Aufgrund der speziellen Anforderungen der Tätigkeit werden People of Color und Menschen mit Rassismuserfahrungen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.